Neuigkeiten auf dem Immobilienmarkt

Maklerprovision – alles Wissenswerte zur Maklercourtage

1. Reform der Maklerprovision 2020

Bis vor kurzem existierte in Deutschland noch keine gesetzliche Vorgabe dazu, wer die Provision f√ľr den Immobilienmakler zahlen muss und wie hoch sie ausf√§llt. Die Vorgaben zur Courtage unterschieden sich von Bundesland zu Bundesland. Mit einem Beschluss des Bundeskabinetts von CDU/CSU und SPD im Mai 2020 √§ndert sich dies. Welche √Ąnderungen mit dieser Reform f√ľr K√§ufer und Verk√§ufer einer Immobilie im Einzelnen einhergehen, haben wir f√ľr Sie in unseren Erl√§uterungen zum neuen Gesetz zur Maklerprovision zusammengetragen. 

2. Wer zahlt die Maklerprovision?

Mit dem Beschluss des Bundeskabinetts setzen die CDU/CSU und die SPD das Signal, dass sich k√ľnftig K√§ufer und Verk√§ufer einer Immobilie die Kosten der Maklerprovision deutschlandweit je zur H√§lfte teilen. Damit verzichtet das Kabinett auf eine Regelung nach dem sogenannten Bestellerprinzip, bei dem jene Partei die Maklercourtage zu tragen hat, die auch den Immobilienmakler beauftragt hat.Die Entscheidung der Bundesregierung st√§rkt die Rolle des Maklers als fairer Mittler zwischen K√§ufer und Verk√§ufer und f√ľhrt zu einer sp√ľrbaren Entlastung privater Immobilienk√§ufer gerade in den Ballungsr√§umen Berlin, Hamburg, oder Frankfurt und dem Rhein–Gebiet.‚ÄĚ

3. Wie hoch fällt die Maklerprovision beim Kauf einer Immobilie aus?

Eine deutschlandweit einheitliche Vorgabe dazu, wie hoch die Maklerprovision beim Wohnungs- oder Hausverkauf ausf√§llt, existiert nicht. In der Praxis betr√§gt die Provision in Deutschland zwischen 3% und 7% des Verkaufspreises der Immobilie. Mit der neuen Regelung wird diese Courtage k√ľnftig fair und bundesweit einheitlich zwischen K√§ufer und Verk√§ufer aufgeteilt. 

4. So zahlen Sie nicht zu viel Maklerprovision 

Wie oben beschrieben, werden sich nach dem Entwurf des Bundeskabinetts K√§ufer und Verk√§ufer einer Immobilie die Maklercourtage in Zukunft h√§lftig teilen. Der Gesetzesentwurf sieht vor, dass der Teilanspruch gegen√ľber dem Nicht-Beauftragenden ‚Äď vermutet wird der K√§ufer ‚Äď erst mit dem Nachweis der Zahlung durch den Beauftragenden ‚Äď vermutet wird der Verk√§ufer ‚Äď f√§llig wird. Dieser Nachweis √ľber die Zahlung der Provision soll nach aktuellem Stand durch die Vorlage der Kopie des √úberweisungstr√§gers erfolgen. Kai Enders, der die Debatte √ľber bessere Alternativen zum Bestellerprinzip f√ľr Engel & V√∂lkers von Anfang an konstruktiv begleitet hat, schl√§gt stattdessen eine vertragliche Regelung zur Provision vor: ‚ÄěUnser Vorschlag ist, stattdessen die Zahlungsverpflichtung sowie die exakte Provisionssumme im Notarvertrag festzuhalten. Damit w√§ren die gegenseitigen Anspr√ľche eindeutig und transparent dokumentiert.‚ÄĚ

√úberlassen Sie Ihren Verkaufserfolg nicht irgendwem

Sowohl Verk√§ufer als auch K√§ufer profitieren von der Kostenteilung, die das neue Gesetz zur Maklerprovision vorsieht. Durch das faire Aufsplitten der Maklercourtage k√∂nnen sie sich einer neutralen und professionellen Beratung gewiss sein, die im Sinne beider Parteien gleicherma√üen agiert. Bei Engel & V√∂lkers profitieren Kunden zudem von unserem globalen Netzwerk, durch das sie Zugang zu einem weltweiten Kundenstamm und Millionen, exklusiven Immobilien haben. Dank dieser einzigartigen Vernetzung ist es uns m√∂glich, den richtigen Interessenten f√ľr die richtige Immobilie zu finden. 

Wer zahlt den Makler?

Der Makler wird von einer der beiden Parteien beauftragt.

Beweis f√ľr die Beauftragung ist ein Dokument in Textform (z.B. E-Mail)

Vertragsabschluss

Der Makler f√ľhrt beide Parteien dank seines Netzwerkes und seiner Expertise zusammen.

Es kommt zum Vertragsabschluss zwischen Käufer und Verkäufer.

Courtageteilung

Der Makler erhält jeweils 50% von beiden Parteien.

Um eine faire Aufteilung zu erzielen, legt er den Zahlungsnachweis des anderen vor.

  3. Dezember 2019
  von: selviadmin
  Kategorie: Vermarktung